Ebrach. Ansichtskarten waren stets eine beliebte Art, Freunden und Bekannten von den Sehenswürdigkeiten besuchter Orte zu berichten. Auch die Motive des Kloster Ebrachs waren und sind bei Sammlern sehr beliebt. Eine der Sammlerinnen war die in Ebrach ansässige Fabrikbesitzerin Heidrun Schindler, die leider kürzlich verstorben ist. Sie hat das Museum der Geschichte Ebrachs über viele Jahre hinweg mit Geld- und Sachspenden unterstützt. Sicher in ihrem Sinne hat nun ihr Sohn Bernd Schaller eine umfangreiche Sammlung von Ebracher Ansichtskarten aus ihrem Nachlass dem Museum überlassen. Die ersten Ansichtskarten waren auf einer Seite das Bild, auf der anderen Seite nur die Anschrift. Ein Text war nicht vorgesehen. Die Absender schrieben dann den Gruß in das Bild. Dann kamen die Bildseiten mit kleineren freien Feldern für den Text und später dann die jetzige Form mit Text und Absender auf einer Seite. Die ältesten Ansichtskarten sind aus dem Jahre 1890. Die historischen Abbildungen sind gleichzeitig Hinweis auf das Jubiläumsjahr 2027 mit „900 Jahre Kloster Ebrach“. Ein Teil der Ansichtskarten ist jetzt in einer Sonderausstellung in der Zeit von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr, zu besichtigen.