Der „Feenstaub“ ist die „Bayerische Pflanze des Jahres“
Magische Fähigkeiten – das und manches mehr wird dem „Feenstaub“ zauberhafter Märchenwesen zugeschrieben. Eine der besonderen Pflanzen ist ein ganz neues, pink-rosa gemustertes Zauberglöckchen, das die bayerischen Gärtner zur ihrer „Pflanze des Jahres 2026“ gewählt haben – und das ab dem „Tag der offenen Gärtnerei“ am 25. April 2026 in über 200 teilnehmenden Gärtnereien erhältlich ist.
Der Feenstaub macht den Garten zur Kraftquelle
Wer einen Balkon oder Garten sein Eigen nennt, tritt oft einfach einen Moment nach draußen und genießt dort frische Luft- und farbige Blütenpracht. Das eigene kleine Paradies dafür mit Blüten auszustatten, ist gar nicht so schwer, nur der Anfang hat es bisweilen in sich. Denn welche der vielen bunten Sommerblumen, die es ab Ende April in der Gärtnerei zu kaufen gibt, haben das Potenzial den ganzen Sommer für gute Laune zu sorgen und damit den Balkon oder die Terrasse zum Kraftort zu machen?
Bayerns Gärtner haben es sich zum Anliegen gemacht, für etwas mehr Orientierung zu sorgen. Sie wählen jedes Jahr einen Favoriten, der mit besonders wenig Mühe besonders ausdauernd für Freude im Freien sorgt. Diese „Bayerische Pflanze des Jahres“ hat sozusagen Superkräfte, denn um ausgewählt zu werden, muss sie erstmal all die anderen Blütenschönheiten in Punkto Robustheit, Ausdauer und Farbenpracht toppen.
Über 20 „Pflanzen des Jahres“ wurden in der Vergangenheit bereits in Bayern gekürt und viele haben sich zu wahren Dauerbrennern im Sommerblumensortiment entwickelt. Im Jahr 2026 steht nun eine Pflanze im Rampenlicht, die noch mehr als viele andere die Zauberkraft der guten Laune mitbringt, so dass Bayerns Gärtner ihr den Namen „Feenstaub“ gegeben haben. Gilt doch Feenstaub als das Geheimnis der Feen für ihre märchenhaften Fähigkeiten. Ein Zaubermittel gegen trübe Stimmung ist in jedem Fall dieses neue Zauberglöckchen (so sein deutscher Name, botanisch heißt die Pflanze Calibrachoa): Sein Blütenreigen macht den ganzen Sommer keine Pause – die alten Blüten zu entfernen ist dafür gar nicht nötig und auch sonst keine aufwändige Pflege. Wer einmal beim Pflanzen an Langzeitdünger denkt und in sonnigen Perioden das Wässern nicht ganz vergisst, der hat bis in den Herbst hinein Freude an den rosa-pink gemusterten Blütenglöckchen. Tatsächlich erinnern diese an kleine Feenröckchen – und sind so zahlreich, dass sie eine wahre Blütenwolke bilden. Deshalb eignet sich dieser „Feenstaub“ hervorragend, um eine Blumenampel mit seiner blühenden Pracht zu füllen. Genauso gut lässt er sich aber mit anderen Sommerblumen in leuchten Farben kombinieren. Dazu gehört in jedem Fall der „Freche Michel“, der 2019 den Titel „Pflanze des Jahres“ trug. Oder die leuchtend weiße Sternengeranie „Bella Stella“, die im Jahr 2024 erstmals Furore machte. Während sehr viele Sommerblumen auf einen vollsonnigen Platz bestehen, fühlt sich der „Feenstaub“ sogar im Halbschatten wohl – so lange er Nachbarn hat, die ihm genug Platz lassen, um seine Blütenfülle zu entwickeln.
Ab dem „Tag der offenen Gärtnerei“ bieten ihn über 200 Gärtnereien in ganz Bayern an.
Weitere Informationen auch unter www.pflanze-des-jahres.de